Um gewünschte Glasfarbe zu bekommen noch weitere Zutaten dazu. Z.B. Kobalt für blaue Farbe, u.s.w. Diese Element-Michungen werden in den Pfannen geschmolzen bei 1300-1400°C. Aus der geschmolzenen Masse werden auf einer speziellen mechanischen Vorrichtung Glasstangen gezogen in der Länge von 120 cm und ca. 3 cm Durchmesser. Diese Glasstangen dienen dann als Rohmaterial f¨r die Produktion von
Glasperlen, Lusterhänger, gepresste Tiere- Figuren- Obst- unw.Glasdrüken, ist ein Prres-Prozess, wo diese Glasstangen, angeschmolzen in ca. 800-900°C zu einer Form geformt werden, meist erst zu einem Halbprodukt. Es stehen grundsätzlich zwei Maschinenarten zur Verfügung, zwar eine Kopal- und andere Matura-Maschine. Auf der Kopaleinrichtung wird in einem Spezialoffen die bereits erwähnte Glasstange ca. 5-7cm angeschmolzen und der Glasfachmann ("Glasdrücker") presst die gewünschte Perle oder andere Form.
Die Matura-Maschine schmilzt die Glasstangen in einem keramischen Behälter keramische Topf, wo aus einem Loch in der Mitte des Behälters ein Glasstrahl langsam hinas fliest. Die
nachfolgende mechanische Einrichtung presst dann ununterbrochen Perlen div. Grössen.Während des Pressvorgangs entsteht rund um die Roh-Perle ein Kragen genannt "Brock". Dieser Kragen wird dann beim nächsten Schritt "Schitteln" in einer Holztrommel beinahe vollständig abgetrennt. Diese Mischung von Brock und Perlen muss danach auf einer Vibrations-Mehrstufen-Siebmaschine auseinander getrennt "Brock" wird weiter als Schmelzmaterial verwendet und Perlen gehen zur weiteren Vergütung.
Um die vollständige Trennung von "Brock, von der Rohperlen muss das vorsortierte
Material in weitere Holzrommel "Rumpel" zusammen mit Sand und Wasser. Die Drehung der Holztrommel trennt die Reste von den Perlen und je nach Verfahren schafft eine Seidenmate- oder Glanz- Oberfläche. Diese Rohperlen nennen wir
Dückperlen.Perle die für weitere Vergütung bestimmt sind, sind in der Regel matt, bei Grösseren Durchmessern halbmatt. als nächste Verfahren kommt die Schlefarbeit vor, wo die Perlen auf dem Mantel mit Kleinflächen versehen werden. Die Perlen werden auf eine Nadel
gehalten in mehrfecher Ausführung und auf eine Sandschleiftrommel von ca. 800 mm Durchmesser zugedrückt.Ist auf der Perle die Ummantelung geschliffen, folgt die Anbringung von Hochglanz. Dieses Hochglanzverfahren wird in einer Durchlauf-Maschine getätigt, wo nach 10-17 Min. Erhitzung bei Temperatur von ca. 700-750°C die Oberfläche angeschmolzen
wird und beginnt zu glänzen. Als Alternativ-Verfahren kann man diese Hochglanz auch in einem Kammeroffen durchführen, wo bei einer Temperatur von 590-650°C ein gleicher Effekt erzielt wird. Im Final werden diese Perlen gewaschen und getrocknet.Am Schluss des Produktionspozesses werden diese Perlen von Hand verlesen und alle schadhaften entfernt. Als Finalresultat bleibt geschliffene hochganz Perle sogenannt feurepolirte Perlen. Man kann nach Kundenwunsch diese Perlen noch weiter veredeln in dem man in die
Oberfläche metallisiert, Wachs anbringt, färbt oder lüstert.Fertige aussortierte Perlen dienen als Rohkomponenten für die Produktion von Bijouterie- Formen aller Art, Gebetskänzen usw. Als Besonderheit des Verkaufs gilt, dass die Perlen nicht per kilo oder Stück verkauft werden, sonder per "Bündel" wobei ein Bündel 1200 Stück bedeutet.



